Googles nächster Streich

Er ist da, der erste Webbrowser von Suchmaschinengigant Google. Der Googlebrowser trägt den Namen Google Chrome und ist aktuell in der öffentlichen Betaversion 0.2.149.27 erhältlich. Bislang können jedoch nur Windowsbenutzer mit Chrome probebrowsen. Ich habe mir das gute Stück einmal angesehen und ich war durchwegs positiv überrascht. Nun stellt sich natürlich die Frage: Was kann Chrome besser als Internet Explorer, Opera, Firefox & Co? Einige Highlights und Punkte die mir nicht ganz so toll erscheinen gibts im Anschluss. [Read more →]

Kraftakt Eclipse Installation

In erster Linie fürs Studium durfte ich mir Eclipse installieren und natürlich auch einrichten. Wer nun denkt, das ist doch kein Problem, drei, vier Klicks und die Sache läuft täuscht sich. Bis alles lief waren einige Stunden Arbeit notwendig. Eine kurze Zusammenfassung damit Eclipse für C/C++ unt Windows XP läuft:

Bis man mit Eclipse die ersten Programme schreiben kann, sind folgende Schritte notwendig:

  • JAVA Runtime Environment installieren (wenn schon nicht geschehen
  • Installation von MinGW: stellt den gcc Compiler unter Windows zur Vefügung; bei der Installation müssen auf jeden Fall die Pakete ‘g++ compiler’, ‘MinGW Make’ und die MinGW Tools; die restlichen Komponenten sind optional. Das Setupprogramm können von sourceforge.net downloaden: MinGW - Automated MinGW Installer
  • Installation des Debuggers gdb; Installationsdatei ist hier erhältlich: gdb Download - Achten Sie bei der Installation darauf, dass Sie den Debugger in das selbe Verzeichnis wie MinGW installieren!!!
  • Setup des ‘Minimal SYStem’: MSYS laden Sie sich die Setup Datei unter ‘Current Release’ herunter
  • Nun müssen noch die Umgebungsvariablen gesetzt werden, damit Eclipse bzw. die Windows Konsole die Anwendungen auch findet. Dazu gehen Sie in die Systemsteuerung - wählen den Menüpunkt ‘System’ aus - wechseln auf die Registerkarte ‘Erweitert’ - klicken auf den Button ‘Umgebungsvariablen’ und tragen nun in der Variable ‘Path’ den Pfad zum MinGW\bin Verzeichnis, zum MSYS\bin Verzeichnis und zum MSYS\mingw Verzeichnis ein (Screenshot). Achten Sie darauf, dass sie die bestehenden Variablen NICHT löschen. Fügen Sie die neuen Werte, durch einen Strichpunkt getrennt, ein. Zum Beispiel so: C:\Programme\MinGW\bin;C:\Programme\MSYS\bin; C:\Programme\MSYS\mingw
  • Jetzt ist es Zeit für einen kurzen Funktionstest des Compilers. Gehen Sie unter Start auf Ausführen –> geben Sie ‘cmd’ ein –> tippen Sie das Kommando ‘g++’ ein und bestätigen mit Enter. Erscheint nun die Meldung “g++: no input files”, ist die Umgebungsvariable korrekt gesetzt!
  • Jetzt kann mit der Installation und Einrichtung von Eclipse begonnen werden. Zuerst muss die Software heruntergeladen werden: eclipse.org - wählen Sie das Installationspaket ‘Eclipse IDE for C/C++ Developers’; falls Sie Eclipse bereits installiert haben und Ihnen nur noch die C/C++ Erweiterung fehlt, können Sie auch nur das Erweiterungspaket über den Eclipse Updater herunterladen
  • Nach dem ersten Start werden Sie sofort gefragt wo der Standard workspace angelegt werden soll. Das Programm schlägt hier ‘C:\Dokumente und Einstellungen\USERNAME’ vor. Ich rate von diesem Pfad ab, denn später kann es zu Problemen beim debuggen von Programmen führen. Schuld daran dürften die Leerzeichen im Pfad sein.
  • Nun können Sie ein kleines Testprojekt anlegen und versuchen dieses zum compilieren. Funktioniert dies nicht, versuchen Sie folgendes: gehen Sie in Eclipse in die Einstellungen unter Window –> Preferences, wählen Sie C/C++ –> New CDT project wizard –> Makefile Project –> Builder settings und ändern nun die Variable ‘Build command’ auf ‘mingw32-make’ ab (Screenshot). Nun sollte alles funktionieren.

Viel Spaß beim coden!

PS: noch ein Link: hier finden Sie alle Notwendigen Tools auf einem Server